Terminvereinbarung
Die Verwaltung der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal wird in den einzelnen Fachämtern durch den Verwaltungsverband „Am Klosterwasser“ organisiert.
Sprechzeiten in Rosenthal:
Di. 14:00 - 18:00 Uhr
Do. 14:00 - 18:00 Uhr
Sprechzeiten Bürgermeister:
Do. 15:00 - 18:00 Uhr
nach Vereinbarung
Terminvereinbarung
Die Verwaltung der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal wird in den einzelnen Fachämtern durch den Verwaltungsverband „Am Klosterwasser“ organisiert.
Elektronisches Amtsblatt
Amtliche Bekanntmachungen des Verwaltungsverbandes „Am Klosterwasser“ werden im elektronischen Amtsblatt veröffentlicht.
Die Gemeinde Ralbitz-Rosenthal ist seit 2000 Mitglied im Verband der Mitteleuropäischen Wallfahrtsorte. In Rosenthal befindet sich eine Marien-Wallfahrtsstätte, die bis 2007 von Zisterziensern betreut wurde. Auf der Wallfahrtswiese finden jährlich mehrere Wallfahrten statt, unter anderem die des Bistums Dresden-Meißen. Ebenso hat die bundesweite Studentenwallfahrt der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden Rosenthal als Ziel.
Das Gnadenbild ist eine Lindenholzstatue, um 1480 entstanden. Maria ist mit Kind dargestellt, eine Besonderheit dabei ist die Birne, die das Jesuskind in der Hand hält. Die ersten Wallfahrten sind in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts nachweislich; nach der Kirchenspaltung trug der Wallfahrtsort zum Erhalt des katholischen Glaubens in der Umgebung wesentlich bei. Eine rasche Entwicklung erlebte Rosenthal seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Pilger aus der Ober- und Niederlausitz, Sachsen, Böhmen und auch einige Lutheraner suchten Hilfe bei Unserer Lieben Frau von Rosenthal. Dem Wasser des Marienbrunnens wird nachgesagt, dass es heilende Wirkung haben soll!
Pater Xaverius Jacobus Ticinus SJ, ein Jesuit sorbischer Herkunft, schrieb die Geschichte des Gnadenorts. Um die geistliche Betreuung des Orts entflammte ein Konflikt zwischen dem Zisterzienserinnenkloster Marienstern und dem Domstift Bautzen, es wurde in den 1730er-Jahren für die Zisterzienserinnen entschieden. Dann wurde die Wallfahrt vor allem durch die Zisterzienser aus Ossegg und Neuzelle betreut. Der Wallfahrtsort wird heute von den katholischen Sorben rege besucht. Der Wallfahrtsort Rosenthal ist einer der fünf Wallfahrtsorte, die im Bund „Mitteleuropäische Wallfahrtsorte“ seit 2000 zusammen geschlossen sind.
Die Pfarrkirche St. Katharina in Ralbitz ist das religiöse Zentrum der katholischen Gemeinde und eines der bedeutendsten Gotteshäuser in der Oberlausitz. Sie prägt den Ortskern von Ralbitz und ist eng mit dem kirchlichen Leben der gesamten Region verbunden.
Besonders charakteristisch ist der angrenzende Friedhof mit seinen einheitlichen weißen Holzkreuzen, der als einzigartiges kulturelles und religiöses Denkmal gilt und weit über die Region hinaus bekannt ist. Die Kirche ist zudem Ausgangspunkt zahlreicher kirchlicher Feste, Prozessionen und traditioneller Veranstaltungen, die das Gemeindeleben bis heute aktiv prägen.
In den Ortsteilen Cunnewitz und Schönau befinden sich kleine Kapellen, die das religiöse und kulturelle Leben der örtlichen Gemeinschaften seit vielen Jahren prägen. Sie sind wichtige Orte der Besinnung und des Gebets und spiegeln die enge Verbundenheit der Einwohner mit der katholischen Tradition der Region wider.
Die Kapellen werden bis heute für Andachten, kleine Gottesdienste sowie traditionelle kirchliche Anlässe genutzt und sind fester Bestandteil des dörflichen Lebens. Gleichzeitig tragen sie mit ihrer schlichten Architektur und ihrer Lage im Ortsbild zur besonderen Atmosphäre der Oberlausitzer Kulturlandschaft bei.